Archiv für die Kategorie ‘VMware’

Einblick in unsere virtuelle Infrastruktur

Sonntag, 19. Januar 2014

Mittlerweile sind alle Systeme virtualisiert, ganz gleich ob SQL Server oder Exchange Server, alles läuft zwischenzeitlich auf VMware in unserem Reutlinger Rechenzentrum. Nur noch die zentrale Firewall sowie natürlich die VMware Hosts selbst sind aus echtem „Blech“, wie es im Fachjargon heißt. Einen „Überblick“ über die virtuelle Infrastruktur haben wir auch gemalt 🙂

Überblick virtuelle Infrastruktur

Natürlich ist das kein besonders übersichtlicher Überblick, aber es zeigt ganz schön die Komplexität der RZ Materie auf. Viele kleine Rädchen müssen zusammenspielen, damit Sie als unsere Kunden eine möglichst hohe Dienstqualität erhalten können.

Geballte Storage Power in unserem Rechenzentrum

Donnerstag, 05. September 2013

Knapp 40 TB stehen in verschiedenen Qualitäten in unserem Rechenzentrum zur Verfügung. Unten sitzt eine NetApp 2040 inkl. 5 darüber liegenden Disk Shelfs. Darüber wiederum eine Qnap Storage mit viel Platz. Ganz oben steht unser neues Stück: Die HP 3par 7200 mit zwei Cages.

vMotion führt zu Verlust der Netzwerkkonnektivität

Freitag, 07. September 2012

Bei einem unserer Kunden verloren virtuelle Gäste konkret nach einer vMotion Verschiebung anschließend die Netzwerkkonnektivität. Physikalisch wird die Verbindung dabei noch als „Up“ angezeigt, jedoch ist der Gast z.B. per Ping nicht mehr erreichbar. Abhilfe konnte hier nur ein  neu Verbinden der Netzwerkkarte über den vSphere Client bringen.

In zahlreichen Tests konnte das Problem dahingehend isoliert werden, dass es nur auftrat, wenn mehrere Gastsysteme in Richtung eines bestimmten vSphere Host verschoben wurden. Dabei betraf es meistens immer ein bestimmtes Gastsystem.

Es wurde ferner festgestellt, dass das Phänomen häufiger auftritt, wenn gleichzeitig mehrere Gastsysteme verschoben wurden.

Die Serversysteme / Hosts sind Blades vom Typ ProLiant BL685c G7 in einem C7000 G2 Enclosure (Flex-10 Netzwerkkarten / Emulex OneConnect 10Gb Nic). Die verwendete vSphere Version ist die 5.0.0 (Build 768111). Das Problem trat aber auch schon vor einer „In-Place“ Migration in der 4.1 Version auf.

Zunächst bestand der Verdacht, dass evt. aufgrund der „in Place“ Migration eine fehlerhafte Konfiguration übernommen wurde. Deshalb wurde der Host mit vSphere 5 neu installiert. Dies hatte aber keine Besserung zur Folge. Da das Problem augenscheinlich nur im Zusammenhang und innerhalb der Gastbetriebssysteme aufgetreten ist, wurde bislang der Zusammenhang mit der Infrastruktur ausgeschlossen.

Letztlich wurde dann aber doch beschlossen, das Blade in eine andere Bay zu stecken und die „Virtual Connect“ und „Virtual Domain“ Profile entsprechend zu kopieren bzw. anzuwenden. Plötzlich waren danach die oben geschilderten Symptome verschwunden. Ein Gegentest (zurückstecken des Blades in die alte Bay) brachte den Beweis: Es muss an der Bay bzw. an den dort anliegenden Profilen liegen. Weitere Tests folgen nun, aber  im Zusammenhang mit den Profilen gab es wohl schon einmal ähnliche, unerklärliche Phänomene.