Archiv für November 2010

Newsletter versenden – Was ist denn nun rechtens?

Freitag, 26. November 2010

SPAM & Co.

Das Thema ist so alt wie die E-Mail selbst: SPAM. Jeder von uns erhält es, manche weniger, manche mehr. Spamschutzmaßnahmen in Luxusausführung sind eher selten und führen oft zu Mißverständnissen, da das technische Grundverständnis eines eigentlich recht einfachen Protokoll fehlt. Somit sind viele Ihrer Kunden auch so angefressen, wenn dann gerade Ihr Newsletter in Ihrem Postfach landet und der Kunde das eigentlich nicht will. Im realen Leben kleben diese Kunden dann einen Sticker auf Ihren Briefkasten „Keine Werbung“ o.ä. Das ist bei einer E-Mail schwierig. Zwar melden sich viele E-Mail Server mittlerweile mit Sätzen wie „No spam please“, was aber, wenn Sie gar keinen Spam senden, sondern wertvolle Informationen (zumindest aus Ihrer Sicht). Noch sind wir einen Schritt weit weg von Themen wie DE-Mail. Hier können wir in der Tat dann ein Schild an unser Postfach hängen und damit Spam eindämmen – so zumindest die Grundidee.

Newsletter in der Praxis

Was dürfen Sie denn nun als Betreiber eines Webshops oder eines klassischen Handelsunternehmens in Bezug auf die E-Mail Kommunikation mit Ihrem Kunden? Seit Jahren beschäftigt sich auch der Gesetzgeber mit dem Thema und wir erhalten immer wieder Neuerungen bis hin zu Präzendenzfällen, welche dann im Zweifelsfalle durch die Gerichte entschieden wurden. De fakto erreichen mich persönlich auch immer wieder interessante Newsletter von teilweise sehr großen Unternehmen, die zweifellos entweder eine eigene Rechtsabteilung im Hause haben oder rechtlichen Beistand einkaufen. Beispiele? Hier:

Der Kofferhändler

Ich habe vor einigen Monaten einen Reisekoffer bei einem Versandhändler für Koffer und Zubehör im Internet gekauft. Daraufhin habe ich auch sein Produkt bewertet. Nun bekam ich – ca. 6 Monate später – eine E-Mail mit einem Gutschein von 10% beim nächsten Einkauf. Alles als Dank für eine der über 70.000 Bewertungen auf dem Webshop. Interessant dabei: Im Fuße der E-Mail wird ein ähnliches Aktionsprodukt beworben, wie das von mir bereits gekaufte.

Der Koffershop

Elektrogeräte und Zubehör

Ein sehr großes Versandhandelsunternehmen, bei dem es diverse Elektro-, Deko- und Hobbyartikel gibt, versendet mir regelmäßig so genannten „Service Newsletter“. Meine persönliche Ansprechpartnerin schreibt mich hierbei immer wieder mal an, um mir mitzuteilen, dass es beispielsweise eine neue Funktion oder ein Super Angebot im Webshop gibt, die ich doch unbedingt ausprobieren muss. Das schöne für den Betreiber dabei ist auch hier die angehängte Werbetrommel an dieser E-Mail. Geht offenbar also auch!

Elektroversandhandel Newsletter

Die Auktionsplattform

Ja, auch Deutschlands große Auktionsplattform hält sich mit Werbung überhaupt nicht zurück. Regelmäßig informiert mich der Marktplatz über Angebote für spezielle Auktionsformate und sonstigen Aktionen per E-Mail auf meinem privaten Account. Das ist schon interessant!

Einwilligung?

Eine Einwilligung für Werbung oder Neudeutsch „Newsletter“ nach „Opt-In“ oder „Doppel-Whopper-Opt-In“ oder sonst irgendwie habe ich NIE für einen der Dienste gegeben. Also ist es doch eine Farce für jeden kleineren eCommerce Händler sollte man meinen und die Großen machen das nur, weil Sie genügend Schutzwälle um sich herum gebaut haben. Pustekuchen! Interpretiert man die Gesetztestexte etwas versöhnlicher für den Händler kommt bei vielen Rechtsberatern momentan folgende Kritierenliste für den erlaubten Versand von E-Mail Werbung heraus:

  • Die E-Mail muss im Zusammenhang mit dem ursprünglichen, verkauften Artikel stehen (Also z.B. eine Aktion für die Aufwertung des Produktes, eine Rückholaktion, Nachfolgeprodukte, Zubehörartikel usw.)
  • Sie dürfen nur für Ihre eigenen Produkte die E-Mail Adresse verwenden
  • Der Kunde darf dem Versand von Newslettern nicht wiedersprochen haben (wann und wie auch immer!)
  • Sie weisen bei der Datenerfassung und auch bei jeder E-Mail deutlich darauf hin, dass der Kunde die Werbung jederzeit und kostenfrei abbestellen kann

Und hier sprechen wir von klassischer Werbung und nicht von Servicethemen (wie tolle neue Funktionen in Ihrem Webshop). Aus unserer Erfahrung heraus macht es tatsächlich auch Sinn, die Kundennummer oder weitere Identifikationskennungen in der Mail anzuhaften, damit der Kunde Sie schneller wieder erkennt bzw. sich vertraut fühlt. Mit unserem neuen Newsletter Modul für die Steps Business Solution ist das natürlich sehr elegant möglich. Und mit den CRM Adresspool Selektionsmöglichkeiten finden Sie schnell alle E-Mail Adressen von Kunden, die ein ganz bestimmtes Produkt bei Ihnen gekauft haben. Somit sind Sie nach Meinung einiger Anwälte sicher… Aber und das muss ich natürlich ergänzen um nicht selber in die Abmahnfalle zu geraten: Wir bieten keine Rechtsberatung und verweisen auf die unbedingte Prüfung durch Ihren Rechtsbeistand bevor Sie Ihre Kunden mit E-Mails aus Ihrem Hause verwöhnen.

Fazit

 Lassen Sie sich also – nach eingehender Beratung mit Ihrem Rechtsbeistand – nicht von irgendwelchen Irrglauben und Mythen zum Thema abschrecken. Nutzen Sie – wie viele andere – die kostengünstige Möglichkeit des Direktmarketings per E-Mail. Tun Sie aber sich, uns und auch Ihren Kunden einen Gefallen: Machen Sie es ansprechend, interessant und rundum professionell. In diesem Sinne: Gutes Weihnachtsgeschäft!

Erfolgreiche amazon Anbindung bei Kiddies24

Dienstag, 23. November 2010

Worin liegen im eCommerce die Unterschiede zwischen Erfolg und Misserfolg? Die Antwort im Verkauf im Internet ist vielschichtig aber dennoch schnell gegeben. Innovation und Flexibilität im Verkauf auf zahlreichen Verkaufsplattformen ist einer der Schlüssel zum Erfolg.  Aus diesem Grund entscheidet sich das Eschweiler Unternehmen kiddies24 GmbH für den Einsatz der buck.amazon Schnittstelle, um in einem sehr agilen und einem starken Wandel unterlegenen Markt im eCommerce noch erfolgreicher zu sein.

Nach nur 14 Tagen ab Beauftragung konnte die Integration zwischen der Verkaufsplattform amazon und der Steps Business Solution erfolgreich in den Produktivbetrieb überführt werden. Selbst das Listing der Produkte aus den Kategorien „Spielzeug und Baby“ wurden umgesetzt. Bereits in der ersten Woche verzeichnete Kiddies24 eine Umsatzsteigerung von über 20% bei den Verkäufen über die amazon Verkaufsplattform.

Besonders die Integrationstiefe in die eCommerce Unternehmenssoftware Steps Business Solution reduziert den manuellen Aufwand der Datenpflege, Abstimmung der Lagerbestände und der Preispflege um mehr als 1 Stunde pro Tag gegenüber der konventionellen Bearbeitung über das amazon Seller Central.

„Besonders gefallen haben uns die Einfachheit der Bedienung und die sehr ausgeklügelten Möglichkeiten der Preisfindung. Hier verschaffen wir uns durch den Einsatz der Steps Business Solution auch langfristig einen Wettbewerbsvorteil.“ – Kommentar: Jens Lantzen, Geschäftsführer kiddies24

Gerne stellen wir Ihnen die Möglichkeiten der buck.amazon Schnittstelle im Zusammenspiel mit der Steps Business Solution vor. Für Fragen steht ihnen unser Vertrieb gerne zur Verfügung.

Blockierter Emailempfang bei „Massenhostern“

Montag, 22. November 2010

In den letzten Tagen wurden einige IP Adressen aus dem Mailserververbund sogenannter Massenhoster in die Trend Micro E-Mail Reputation Services (ERS) Datenbank aufgenommen (Grund der Aufnahme).

Aufgrund dessen kann es vorkommen, dass E-Mails nicht an buck. Kunden zugestellt werden. Der Absender der E-Mails erhält dann eine Benachrichtigung, das seine Mailserver IP Adresse in der ERS Datenbank vorhanden ist.

Damit die IP Adressen der Massenhoster wieder aus der Datenbank entfernt werden, müssen hier die Abuse Teams dies bei der ERS Datenbank beantragen.

buck.making IT easy. hat hier leider keinen Einfluss darauf.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen erklären, weshalb das Hosting bei den großen „Massenhostern“ zu Problemen im Geschäftsbetrieb führen kann:

Dadurch, dass viele Kunden die Mailserver der großen und günstigen Hosting Anbieter verwenden, wird auch relativ viel Spam versendet. Dies hat zur Folge, dass diese Mailserver recht schnell auf Blacklisten landen. Bei den großen Hosting Anbietern ist es technisch sehr schwierig, die Systeme frei von Spams zu halten.

Bei E-Mail Paketen von buck.making IT easy. wird sichergestellt, dass der komplette E-Mail Verkehr beobachtet wird und so gezielt mögliche Spamquellen frühzeitig erkannt werden – bevor unser Mailserver auf Blacklisten erscheint.

Benötigen Sie eine qualitativ hochwertige und sichere E-Mail Kommunikation in Ihrem Unternehmen? Dann sprechen Sie uns doch einfach an und buchen Sie eines unserer buck. Hostingpakete.